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<title>Top50-Solar Experts - Neue Beiträge mit ackerbau-Tag</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/tag/ackerbau</link>
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<title>Solarstrom auf dem Acker im Vormarsch</title>
<link>//www.top50-solar.de/experten-forum-energiewende/7674/solarstrom-auf-dem-acker-im-vormarsch</link>
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&lt;p&gt;
		Die Doppelnutzung von Ackerland mit Solarstrom und Ackerfr&amp;uuml;chten f&amp;uuml;r Lebensmittel oder Biokraftstoffe ist eine gro&amp;szlig;e Chance f&amp;uuml;r die Weltgemeinschaft, um in l&amp;auml;ndlichen R&amp;auml;umen Armut zu bek&amp;auml;mpfen und besonders in ariden Gebieten die Ackerertr&amp;auml;ge zu erh&amp;ouml;hen oder gar erst zu erm&amp;ouml;glichen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Durch eine falsche Gesetzesgrundlage, die gegen meine Intervention in der EEG Novelle 2004 verankert wurde, hat sich ein unn&amp;ouml;tiger Konflikt zwischen der Lebensmittelproduktion und den Freifl&amp;auml;chensolaranlagen ergeben. Seitdem glauben viele, dass es nur entweder Solarstrom oder Lebensmittel vom Acker geben k&amp;ouml;nne. Eine v&amp;ouml;llig irrwitzige Entwicklung. Versursacht wurde dies vor allem durch den negativen Einfluss von Umweltverb&amp;auml;nden, die sich damals leider durchsetzten und die Ackernutzung unter den PV Modulen in der EEG F&amp;ouml;rderung verhinderten. Heute sind deshalb selbst der Bauernverband und die Bundesregierung gegen die Solarstromnutzung auf Ackerfl&amp;auml;chen und verhindern damit eine sinnvolle Doppelnutzung vom Acker. In den gerade ver&amp;ouml;ffentlichten Eckpunkten der EEG Novelle 2016 spielt Solarstrom auf dem Acker weiterhin keine Rolle. Womit die Bundesregierung erneut eine wichtige technologische Entwicklung dem Ausland &amp;uuml;berl&amp;auml;sst, trotz eigener Forschungsunterst&amp;uuml;tzung.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Dabei k&amp;ouml;nnen PV Freifl&amp;auml;chenanlagen richtig angewandt, sogar eine positive Wirkung auf die Erzeugung von Getreide, Obst, Gem&amp;uuml;se, Wein u.a. entfalten. Besonders in trockenen Gebieten kann die Beschattung durch die Module den Wasserhaushalt schonen und so f&amp;uuml;r Ertragssicherheit sorgen &amp;ndash; eine gro&amp;szlig;e Chance f&amp;uuml;r weite Teile der Welt, wo die Erderw&amp;auml;rmung f&amp;uuml;r immer mehr W&amp;uuml;stenausbreitung sorgt und damit die Lebensmittelerzeugung be- oder gar verhindert. In deren Folge gibt es immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Fluchtbewegungen, die heute auch Europa erreichen, wie wir in den t&amp;auml;glichen Nachrichten sehen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Forscher des Fraunhofer-Instituts f&amp;uuml;r Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben im gleichnamigen Projekt &amp;raquo;AgroPV&amp;laquo; die urspr&amp;uuml;ngliche Idee ihres Institutsgr&amp;uuml;nders Prof. Dr. Adolf Goetzberger aufgegriffen und realisieren sie nun in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut f&amp;uuml;r Technologie (KIT) und der Universit&amp;auml;t Hohenheim sowie den Wirtschaftspartnern BayWa, EWS-Sch&amp;ouml;nau und der Demeter-Hofgemeinschaft Heggelbach. Die vom Bundesministerium f&amp;uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) gef&amp;ouml;rderte Forschung folgt dem &amp;raquo;Living Lab&amp;laquo;-Prinzip, das auf inter- und transdisziplin&amp;auml;re Zusammenarbeit ausgerichtet ist. Das erste Pilotprojekt wurde 2015 in der Modellregion Bodensee-Oberschwaben gestartet, wo ein Demeter Betrieb den Anbau von Biolebensmitteln mit der Solarstromerzeugung verbinden wird. Im Sommer 2016 wird der APV-Teststand in Betrieb genommen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Das Projekt wird von neun Beir&amp;auml;ten begleitet, zum Beiratsvorsitzenden wurde Hans-Josef Fell gew&amp;auml;hlt. Die Beir&amp;auml;te unterst&amp;uuml;tzen die am Projekt beteiligten Disziplinen mit ihrer Fachexpertise und begutachten die Projektmeilensteine sowie das abschlie&amp;szlig;ende Innovationskonzept.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Die Internetseite ist erst im Aufbau begriffen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Solarstromprojekte auf Ackerfl&amp;auml;chen beginnen in der Welt in zaghaften Anf&amp;auml;ngen aufzuwachsen &amp;ndash; von Japan &amp;uuml;ber Italien bis nach USA. Aber gerade in von W&amp;uuml;stenausbreitung bedrohten Regionen, wie in Nordafrika, Naher Osten und China w&amp;uuml;rden sie einen erheblichen Beitrag f&amp;uuml;r die &amp;ouml;kosoziale Stabilisierung der Regionen schaffen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Es gilt diese Entwicklung schnell auszubauen und die Pioniere zu unterst&amp;uuml;tzen.
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

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<category>Energiewende</category>
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<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 12:38:33 +0000</pubDate>
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