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Wie unterscheidet sich ökologische Solarreinigung von herkömmlicher Reinigung der PV-Module?

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Eingestellt 4, Feb 2015 in Photovoltaik von Nicole Münzinger (687 Punkte)
Wir begrüßen einen neuen Experten für ökologische Solarreinigung. Nun interessiert uns natürlich was man unter ökologischer Solarreinigung versteht. Die Redaktion und sicher auch andere Nutzer freuen sich über eine detaillierte Erklärung.
   

2 Antworten

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Beantwortet 4, Feb 2015 von Michael Mattstedt (100 Punkte)
Hallo Frau Münzinger,

möchten Sie mich nach Ihrer Einladung in Ihre "Expertenrunde" gleich durchs Feuer schicken?? :-) :-)

Ihre Frage ist tatsächlich vielschichtig. Grundsätzlich ist nach meinem Verständnis eine ökologische Solarreinigung (mit kleinem "Ö" geschrieben) von einem ökologisch verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen geprägt. Wo dieser beginnt und endet ist an dieser Stelle sicherlich nicht zu beantworten. Im Bereich Kleidung und Lebensmittel kann man seit 30 Jahren das Ringen um Standards einer ökologischen Produktion mitverfolgen.

Im Bereich der Reinigung haben wir keine wirklich effektiven Anhaltspunkte den Begriff der Ökologie gut zu fassen. Es gibt von konventionellen Herstellern Reinigungsmittel, die "nach der guten Laborpraxis" als biologisch abbaubar bezeichnet und verkauft werden dürfen. Es gibt Hersteller im Biobereich, die eher mit Pflanzenchemie arbeiten, was noch besser abbaubar sein soll. Die Versuche es "irgendwie besser" zu machen und allen Interessen, von der Industrie bis zu unserer Umwelt gleichermaßen gerecht zu werden, sind schwierig.

Auch beim Wasser, das in der Reinigung verwendet wird, finden Sie sehr unterschiedliche Auffassungen von Ökologie. In der Solarreinigung wird häufig entmineralisiertes Wasser, demineralisiertes und deionisiertes Wasser verwendet. Manche empfinden das als öko, wenn sie kein zusätzliches Reinigungsmittel hinzudosieren. Es ist eine Frage des Standpunkts und des Bewußtseins.

Das Wuppertaler Institut besipielsweise bewertet die Herstellung von diesem VE-Wasser als unökologisch. Je nach Verfahren wird in der Herstellung Wasser vergeudet (Osmoseaufbereitung), bei der Regeneration der Ionentauscher braucht man wohl zum Teil auch richtig harte Chemikalien.

In der Ökologischen Solarreinigung (mit großem "Ö" geschrieben) verwenden wir deshalb weder entmineralisiertes Wasser, noch Reinigungsmittel mit Inhaltsstoffen. Darüberhinaus auch keine Nanoprodukte, diese würde ich sowohl von der Arbeitssicherheit, gesundheitlichen Aspekten und der Ökologie als bedenklich einstufen.

In der Ökologischen Solarreinigung wird das regional beim Kunden vor Ort vorhandene Leitungs- oder Brunnenwasser genommen. Dem Wasser verbleiben also sämtliche Inhaltsstoffe. Darüberhinaus dosieren wir auf 1000l Leitungswasser 125ml Solarbutzwasser aus dem Lichtmatrix Laboratorium München. Solarbutzwasser hat keine Inhaltsstoffe, also nichts, was in der Umwelt abgebaut werden muß. Es hat dennoch eine Funktion, z.B. Mineralstoffe und Salze werden eingebunden, so dass der Kalk bei Wind und Sonne nicht auf den PV-Modulen ausfällt. Auch fetthaltige Verschmutzungen, wie sie auf Stallungen häufig anzutreffen sind lassen sich mit Solarbutzwasser unter Einweichen sehr gut lösen.

In der Ökologischen Solarreinigung möchten wir uns nicht auf die Begrifflichkeit Ökologie reduzieren. Die Grundlage unseres Angebots ist eine schadensfreie und werterhaltende Reinigung. Deshalb schließen sich für uns die Verwendung von entmineralisiertem Wasser, Reinigungschemikalien und rotierenden Bürsten aus.

Auf unserer Internetseite ist die Thematik in den verschiedenen Rubriken gut aufbereitet. Bei weiterführendem Interesse finden Sie dort noch vieles an relevanter Information.

Ich hoffe, dass Sie für Ihre Frage ausreichend Anworten gefunden haben.

Viele Grüße Michael Mattstedt
Kommentiert 4, Feb 2015 von Nicole Münzinger (687 Punkte)
Vielen Dank Herr Mattstedt für die detaillierte Information. Sie haben die Feuerprobe ohne Probleme bestanden!
Kommentiert 4, Feb 2015 von Marcel Kennel (65 Punkte)
Hallo Herr Mattstedt,

auch ich begrüße Sie recht Herzlich hier im Forum der Top50 Solar Experts.

Vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung und ich muss Ihnen Zustimmen, dass es schwierig ist den Begriff "ökologisch" zu definieren.

Die Produktion von Reinwasser mittels Osmose ist verschwenderisch da nur ca. 70% in Reinwasser umgewandelt wird und die restlichen 30% gesättigtes Wasser oft vergeudet werden obwohl hier wichtige Nährstoffe zum Beispiel zur Bewässerung von Pflanzen enthalten ist. Auch die Wiederaufbereitung von Harz funktioniert nur mittels Einsatz von Chemie von der Produktion selbiges ganz zu schweigen.

Gerade die Möglichkeit des Einsatzes von Buzwasser bei Tiefbrunnenwasser überrascht mich. Bei Tiefbrunnenwasser hat man je nach Standort, Bohrtiefe einen hohen Anteil an Eisengehalt (30 mg/l), Mangan, Schwefel etc. Ein Microsiemens Anteil (µS) von 1400-1900 ist keine Seltenheit. Wir beschäftigen eine Chemisch Technische Assistentin CTA in unseren Unternehmen und konnten noch keine effiziente Lösung für die Verwendung von Tiefbrunnenwasser ohne den Einsatz von Chemie finden.

Eine andere Frage interessiert mich brennend.

Vor geraumer Zeit haben Sie Richtlinien zur Solarreinigung veröffentlicht. Nachzulesen http://www.soleg.de/fileadmin/user_upload/DE/Downloads/PV-Equipment/Oekologische_Solarreinigung/Informationen/Dienstleistungsportfolio_OEkolog_Solarreinigung_Saison_11.pdf

Hier Ihre Tabus:
1. KEIN ENTMINERALISIERTES WASSER / KEIN REINSTWASSER!
2. KEINE ROTIERENDEN BÜRSTEN!
3. KEINE REINIGUNGSCHEMIKALIEN!
4. KEINE NANO-PRODUKTE!
5. KEINE HOCHDRUCKREINIGER / KEINE DAMPFSTRAHLER!

In vielen Punkten gebe ich Ihnen absolut Recht aber warum soll kein entmineralisiertes Wasser / Reinwasser verwendet werden?

Besten Dank
Kommentiert 4, Feb 2015 von Michael Mattstedt (100 Punkte)
Hallo Herr Kennel, ich grüße Sie!

zunächst möchte ich die Unterscheidung treffen zwischen dem Butzwasser und Solarbutzwasser.

Wir verwenden das Butzwasser privat seit über 10 Jahren für alle Reinigungs- und Pflegemaßnahmen im Haushalt. Auch etliche gewerbliche Anwendungen sind mir bekannt.

Mit Butzwasser kann man sofort etwas für unsere Umwelt tun, da sich ein Großteil der Reinigungschemikalien im Haus ersetzen lassen. Auch die kleinen täglichen Ärgernisse wie der eingebrannte Topf, oder die übergekochte Milch verliert ihren "Schrecken". Das ist schön.

Solarbutzwasser ist ein spezifiziertes Produkt, das speziell für die Reinigung von Photovoltaikanlagen entwickelt wurde und auch bis heute noch weiterentwickelt wird.

Bzgl. Ihrer Fragen:
Ich hatte zunächst nur von Brunnenwasser gesprochen, nicht speziell von Tiefbrunnen. Eine Wasseranalyse kann tatsächlich hilfreich sein, ganz unabhängig von Leitungswasser, Brunenwasser, Zisternenwasser.

Die Praxis sieht für mich gar nicht so kompliziert aus. Zisternenwasser lehne ich für die Reinigung schon aus mikrobiellen Gründen ab. Beim Brunnenwasser bin ich vorsichtig wegen des Sandanteils, und natürlich auch wegen anderer Inhaltsstoffe wie dem Eisen oder Mangan. Die Eigentümer haben jedoch entweder eine Wasseranalyse, oder beschreiben ihre Erfahrungen beim Autoputz usw.

Das Solarbutzwasser gibt uns hier tatsächlich noch mal einen einen ordentlichen Puffer, falls Inhaltsstoffe über Maß vorhanden sein sollten. Diese werden ins Wasser eingebunden. Wir können beispielsweise auf der schwäbischen Alb bei Wind und Sonne ohne jegliche Einschränkung reinigen.

Zu Ihrem zweiten Punkt dem entmineralisierten Wasser.
Sie werden in den verschiedenen Gewerken und Branchen unter Garantie genauso viele Befürworter wie Gegner finden. Ich habe bei Fortbildungen von Hochschulen und mit Vertretern der Glasindustrie schon vehemente Verfechter beider Seiten erlebt, genauso wie bei den Modulherstellern.

Das eigentliche Problem - wenn eines daraus entsteht - hat der Dienstleister. Dieser steht bekanntlich moralisch und juristisch in der Haftung. Und der Photovoltaik-Eigentümer. Denn der muß letztlich die Suppe auslöffeln, die der Handwerksbetrieb bei ihm hinterlassen hat.

Die Grundhaltung in der Ökologischen Solarreinigung ist das Schadensrisiko gegen Null zu reduzieren. Sowohl bei den sofortigen Bearbeitungsschäden (deswegen betreten wir keine PV-Module), als auch bei den nicht so leicht erkennbaren Schäden (Mycroverkratzungen, Glaskorrosion etc.).

Wir könnten uns nun bestimmt einen ganzen Abend unterhalten, Argumente und Erfahrungen austauschen. Ich habe Sie so verstanden, dass Sie mich nach meiner Motivation gefragt haben, in der Solarreinigung kein entmineralisiertes Wasser zuverwenden. Deshalb möchte ich Ihnen ein paar Aspekte aufzeigen, die doch zumindest nachdenklich stimmen können:

Es ist bekannt, dass alleine schon die Umgebungsbedingungen bei der Lagerung von Glas dazu führen, dass Inhaltsstoffe diffundieren. Das ist ein Forschungsgebiet wo man die Tatsache kennt, aber die Hintergründe noch unbekannt sind. Ein wichtiges Thema in der Glasindustrie wegen Qualitätsmanagement und Produkthaftung.

Bei gezielten Verkratzungsversuchen unter dem Elektronenmikroskop wurde festgestellt, dass die Verkratzungsgänge förmlich verätzen, wenn diese mit entmineralisiertem Wasser gespült werden.

Die Schleppkraft eines Wassers, dem in einem technischen Verfahren die Mineralstoffe und Salze entzogen wurde, entzieht dem Material ebenso Bestandteile. Bekannt ist hier auch die Graufleckenbildung bei Glas in der gewerblichen Spülmaschine durch deionisiertes Wasser.

Handwaschtest: enmineralisiertes Wasser ist nicht fettlösend! Waschen Sie Ihre Hände einmal ausgiebig mit entmineralisertem Wasser... Ja, sie werden rau!

Die Entwicklungsabteilung eines deutschen PV-Modulherstellers hat mir von der Reinigung mit entmineralisiertem Wasser bei ihren Modulen aus TVG abgeraten, wegen Glaskorrosion.

Diese Einzelaspekte (und noch viele weitere) ergeben ein Bild von möglichen Auswirkungen des entmineralisierten Wassers in der Solarreinigung. Das ist mir zu heikel, bzw. das kann ich mit diesem Kenntnisstand nicht verantworten.

Unabhängig von einem "gegen etwas sein", arbeite ich seit fast 20 Jahren mit dem Lichtmatrix-Laboratorium München zusammen. Ich war an vielen Fallstudien und Versuchen mit dem Butzwasser beteiligt und habe auch selbst sehr viel experimentiert. Mich begeistert ein Produkt mit solch mannigfaltigen Möglichkeiten, das obendrein konsequent ökologisch ist.

Ich hoffe Ihre Fragen nachvollziehbar beantwortet zu haben und verbleibe mit besten Grüßen
Michael Mattstedt
Kommentiert 5, Feb 2015 von Marcel Kennel (65 Punkte)
Hallo Herr Mattstedt,

vielen Dank für Ihre ausfühliche Antwort und auch für Ihre Ansicht zu diesem Thema.

Gerade weil es zu diesem Thema viele Meinungen gibt habe ich die Frage "Darf deionisiertes Wasser zur Reinigung von PV Anlagen verwendet werden?" in einen neuem Threat gestellt.

Gruss Marcel Kennel
Kommentiert 6, Feb 2015 von Michael Mattstedt (100 Punkte)
Sehr geehrter Herr Kennel,
Ihren neuen Threat kann man schlicht mit "JA" beantworten.

In der Reinigung von thermisch vorgespanntem Glas ist lediglich die Benutzung des Glashobels dezidiert untersagt. Ansonsten DÜRFEN Sie machen, was Sie wollen. Es darf unter Praxisbedingungen nur nichts passieren.

Das sieht man beispielsweise in der Architektur. Schauen Sie sich einmal in Ihrem Rathaus, der Arztpraxis usw. wo "Sicherheitsglas" verbaut ist die Gläser an. Meistens verkratzt durch unsachgemäße Reinigung, in diesem Fall dem "Waschen mit Grauwasser".

Mit freundlichen Grüßen
Michael Mattstedt
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Beantwortet 5, Feb 2015 von Martin Werner (2,069 Punkte)

Solarbutzwasser und Naturwissenschaft

Herr Mattstedt ist ein sehr für unsere Umwelt engagierter Mensch. Sein Angebot zur Reinigung von Solaranlagen ohne Chemie und rotierende Bürsten ist hoch interessant.

Jedoch: Sind die von ihm und seinem Lieferanten des Solarbutzwassers, dem „Lichtmatrix Institut München“, gemachten Angaben auch glaubhaft und halten einer wissenschaftlichen Überprüfung stand?

Ich behaupte: Nein.

Alle sogenannten Referenzen auf der Homepage von Herrn Mattstedt sind anonymisiert. Das heißt für mich, es sind keine wirklichen Referenzen. Zu einer Referenz gehört eine Möglichkeit, diese zu überprüfen. Weder bei Hrn. Mattstedt, noch bei Lichtmatrix gibt es irgend einen Hinweis auf eine solide wissenschaftliche Untersuchung der behaupteten Ergebnisse. Über das Verfahren zur Herstellung des Solarbutzwasser, die sog, Deisolyse, gibt es keinerlei, einem mittelmäßig begabten Physiko-Chemiker, einleuchtende Erklärung, sondern nur pseudowissenschaftliche Ergüsse aus Anhäufungen von Fachbegriffen aus der Quantenphysik und Fantasiewörten aus der Esoterik, die keinerlei Sinn enthalten. Diese Ausführungen sind genauso ohne jeglichen Informationsgehalt, wie angeblich das Butzwasser.

Wenn das alles so toll ist, warum dann keine, einer wissenschaftlichen Überprüfung standhaltende Analyse des Butzwasser? Warum keine Beschreibung des Deisolyseverfahrens? Einer Patentanmeldung wäre vor 20 Jahren, als man angeblich mit diesem Verfahren angefangen hat, doch sicherlich nichts im Wege gestanden.

Man sagt ja immer es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die kein Naturwissenschaftler verstehen kann. Das ist richtig. Aber es gibt auch das gute alte Sprichwort „Von nichts kommt nichts“.

Wenn meine größere PV-Anlage (11kWp, ca. 2 Jahre alt) schon ein bisschen älter wäre, würde ich vorschlagen, wir machen einen Vergleichstest. Die Hälfte der Anlage darf Hr. Mattstedt mit der„Gewaltfreien Reinigung“ (wie es auf der Seite von Lichtmatrix Institut heißt) bearbeiten und die andere Hälfte einer, der herkömmlich reinigt. Ich dokumentiere alles und nach einer angemessenen Zeit vergleichen wir die beiden Anlagen-Hälften wieder. Beide Teilnehmer erhalten von mir die Erlaubnis die Ergebnisse zu publizieren, mit Namensnennung.

Vielleicht findet sich ja ein anderer Experte, der seine schon etwas „angegammelte“ Anlage zur Verfügung stellt.

Kommentiert 6, Feb 2015 von Michael Mattstedt (100 Punkte)
Sehr geehrter Herr Werner
vielen Dank für Ihre Gedanken, die ich durchaus nachvollziehen kann. Die Situation stellt sich für mich jedoch völlig anders dar.

Wir alle kennen diesen Hick-Hack doch bereits aus vielen anderen Lebensbereichen:
wieviel Spott mussten sich die Demeter-Landwirte lange Jahre aussetzen, weil Sie Ihre "Kuhhörner" (Horn-Mist-Präparate) vergraben und andere "wissenschaftlich nicht nachvollziehbare" Dinge tun.

Meine gesetzliche Krankenkasse bezahlt schon seit 15 Jahren naturheilkundliche Therapien, die von den etablierten Kreisen der Medizin noch heute als "Humbug" abgetan werden. Und immer wieder gibt es neue Studien, die anscheinend die Wirksamkeit von Homöopathie nachgewiesen bzw. widerlegt haben. Sie finden ebensoviele wissenschaftliche Studien pro und contra Nanotechnologie. So kommen wir nicht weiter!

Ich respektiere Ihren Ansatz durchaus, dass Ihr Leben durch den Briefschlitz der Naturwissenschaften passen muss. Ich habe jedoch eine andere Lebenserfahrung und wünsche, dass diese ebenso respektiert wird.

Als Handwerker gestehen Sie mir bitte folgendes zu:
Glauben Sie allen Ernstes, ich würde ein Handwerkszeug, oder ein Reinigungsmittel etc. verwenden, das nicht funktioniert?? Zumal wenn einem an jeder Ecke ein Komplettsystem mit Entmineralisierung und rotierenden Bürsten "nachgeschmissen" wird?

Können Sie sich vorstellen wie es ist 4.000qm PV-Module zu reinigen, die mit langjährigen Verschmutzungen durch einen Industriebetrieb belegt sind? Da hören Sie schnell auf "weltanschaulich" zu reinigen. Da brauchen Sie etwas das funktioniert!

Das ist einer der Gründe warum ich seit 7 Jahren Photovoltaikanlagen mit Solarbutzwasser reinige. Es "funktioniert" nicht nur - die Verschmutzungen lassen sich hervorragend reinigen und die Sauberkeit hält lange an.

Lassen Sie uns diese Diskussion bitte an dieser Stelle auch wieder beenden.
Denn ich bin lediglich auf Einladung von Frau Münzinger als Vertretung der Redaktion von Top50-Solar Ihrem Expertenkreis beigetreten.

Gerne möchte ich dem Photovoltaik-Eigentümer, oder auch dem Handwerksbetrieb mit meiner Berufserfahrung und meinem Know-How in fachlichen Fragen zur Seite stehen. Denn unser gemeinsamer Ansatz sollte sein, die Nutzung regenerativer Energien "nach vorne" zu bringen.

In der Ökologischen Solarreinigung ist es mir deshalb wichtig, dass PV-Anlagen möglichst lange und möglichst effizient funktionieren. Hierfür braucht es aus meiner Sicht ein Monitoring, eine tournusgemäße technische Wartung und eine schadensfreie, werterhaltende Reinigung. Und darin sind wir tatsächlich gut.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Mattstedt
Kommentiert 6, Feb 2015 von Martin Werner (2,069 Punkte)
Sehr geehrter Herr Mattstedt,

ich lasse Ihre Meinung gerne so stehen und möchte meine an dieser Stelle auch nicht weiter vertiefen, obwohl ich zum Thema Homöopathie auch einiges, durchaus positives, zu.sagen hätte.

Jeder Anlagenbetreiber kann sich selber ein Urteil bilden und entsprechend verfahren. Völlig fern liegt mir Sie persönlich anzugreifen. In den von Ihnen in letzten beiden Absätzen genannten Zielen bin völlig einig mit Ihnen.

Beste Grüße aus dem Briefschlitz
Martin Werner
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