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Wie nutzt man am besten seinen eingespeisten Strom?

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Eingestellt 27, Nov 2017 in Photovoltaik von Friedrich

Hallo,


bevor ich mir eine PV Anlage besorgt habe, kam ich bei der (Vor-)Beratung ziemlich durcheinander. Besonders bei der Differenzierung zwischen Bezugszähler, PV Zähler und Einspeisezähler. Der Berater hat mir das  aber sehr gut anhand von Beispielen erklärt.

Nun habe ich mir auch ein Energiemonitoring System (www.smartcost-shop.de) beschafft, dass mir die ganzen Werte auf ein Dashboard sendet und ich somit alle relevanten Daten auf einen Blick sehen kann. 

Das Problem ist, dass wenn tagsüber 3 kWh erzeugt werden, dann kann ich nur eine davon nutzen, die anderen 2 kW gehen in das Netz ein. Wieso kann ich nicht meinen kompletten erzeugten Strom verwenden? Habt ihr eine Idee?
   

2 Antworten

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Beantwortet 15, Dez 2017 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)

Moinsen,


da müssen Sie entweder Ihren Verbrauch "verschieben" oder Strom speichern.


mfg  tugu

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Beantwortet 17, Dez 2017 von Rolf Walsch (60 Punkte)

Hallo Friedrich, oh ja ---- haben wir

wie der Vorschreiber schon erwähnt hat - lassen sie sich alle ihre Lasten so steuern, wie sie Leistung zu Verfügung haben. Denken sie darüber mal nach ( für ALLE in diesem Land ) und dann werden sie erkennen - was genau "Energiewende" zu bedeuten hat.

Was ist, wenn sie die Waschmaschine angeworfen haben und die Sonne scheint nicht mehr? Hören sie dann auf zu waschen oder beziehen sie die benötigte Leistung aus dem Netz oder sonst woher? Und woher kommt dann dieser angeforderte Bedarf? Von Jemanden bei dem gerade die Sonne scheint? Und wenn bei keinem die Sonne scheint?

Ich sehe das Einspeisen als eine Art: "weg mit dem Überschuß, ich bekomme ja Geld dafür, sollen sich doch Andere um das Problem kümmern"

Damit ist es aber nicht gelöst.

Wir müssen zu seeehr vielen, dezentralen, miteinander vernetzten Zellen gelangen - die ihren Energiebedarf vor Ort, selbst erzeugen, untereinander decken, gesteuert von XX und versehen sind mit Speichern.

Eingespeist wird nur dann, wenn jemand anderes zu diesem Zeitpunkt die Energie X benötigt und natürlich umgekehrt.

Wenn Sie oder jemand Anderes - Ideen dazu haben - raus damit. Ich würde mich freuen - daran zu arbeiten.

mfg  wawa



Kommentiert 18, Dez 2017 von Susanne Jung (1,597 Punkte)
Kommentiert 20, Dez 2017 von Jörg Tuguntke (1,368 Punkte)
Das ist eigentlich eine hervorragende Sache. Würde man den
Strommarkt frei zugängig machen, würden sicherlich private Investoren
große Speicher errichten, die zu "Billig"-Zeiten den Speicher beladen und
bei "Teuer"-Zeiten wieder einspeisen.

Mittelfristig würden mehr und mehr Speicher die Billigenergie vom Markt
saugen und den Bedarf der teuren Zeiten abdecken, so das sich die Preise
langsam annähern.
Langfristig würde die Preisdifferenz abschmelzen und weitere Speicher unrentabel machen, alerdings wären auch die Speicher dann wesentlich preiswerter, der Stromhandel nahezu ausgeglichen und diese "wahnsinns" Netzverstärkungen vollkommen unnötig.

mfg  tugu
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