Firmenverzeichnis Experts PV-Log Preisvergleich
Blog Über Top50-Solar

Rentabilitätsrechnung PV-Anlage auf 2100m^2 Halle

0 Punkte
34 Aufrufe
Eingestellt 23 Aug in Photovoltaik von Anonym

Hallo zusammen,

aktuell stellt sich die Frage, wie eine Halle in Berlin mit einer Solaranlage bestückt werden kann. Das Flachdach bietet gute Sonneneinstrahlungswerte (laut der optischen Analyse auf eon-solar durch Google).

Eine produzierende Firma mietet die Halle, weshalb ein Verkauf des Stroms an das Unternehmen wohl auch sinnvoll wäre.
Was sind hier die Vorraussetzungen?

Es stellt sich nun die Frage, ob eine Photovoltaikanlage auf dem Dach rentabel wäre.

Eingespeister Strom würde nach meinen Erkenntnissen unter 100kWp mit 10,69cent/kWh vergütet werden.
Die Installation würde wohl 900€/kWh kosten (?).
Und laufend würde ich mit 1,5% Betriebskosten rechnen.

Sehe ich das alles so richtig?

Ist es sinnvoll hier über die 100kWp-Grenze zu gehen?


Vielen Dank für Hinweise!

   

1 Antwort

0 Punkte
Beantwortet 5 Sep von SimonE (62 Punkte)

Hallo,

hier kommen natürlich viele verschieden Faktoren zusammen, die beachtet werden müssen. Hier mal meine persönliche Einschätzung bzw. meine Gedanken dazu:

Bei einer Fläche von 2100 m² lohnt es sich sicherlich, über 100 kWp zu gehen, sofern wirklich die gesamte Fläche genutzt werden kann. Natürlich hängt es von Modulen und Bebauung ab, wie groß die Anlage tatsächlich werden kann, aber gehen wir mal von 10m²/kWp aus, wären ja über 200 kWp möglich.

Das ist dann aber auch eine Frage dessen, was man möchte: Zur Direktvermarktung ist ein Direktvermarkter nötig, zudem muss die Anlage fernsteuerbar sein. Die Kosten dafür müsste man sich genau erklären lassen und durchrechnen.Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, wie die Kombination aus Direktvermarktung und Eigenverbrauch funktioniert (wenn Sie den Strom dem Gewerbe zur Verfügung stellen). Vielleicht würde dann plötzlich die 100 kWp-Lösung wieder mehr Sinn machen.


Zur allgemeinen Berechnung empfehle ich an dieser Stelle erst einmal den PVCalc, die Eingabefelder sind selbsterklärend.

Sollten Sie einen PPA mit der Firma abschließen (also den Strom weiterverkaufen), würde die Rentabilität sicherlich noch einmal steigen, da davon auszugehen ist, dass die Firma einen Preis zahlen wird, der über der Einspeisevergütung liegt (lässt sich auch im PVCalc angeben).


Falls weitere Fragen bestehen, melden Sie sich gerne hier wieder zurück!

Frohes Anlagenbauen wünsche ich.


Freundliche Grüße

Simon Edel
Milk the Sun






Stellen Sie Ihre eigene Frage:

 

...