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Werden die Erneuerbaren gewinnen?

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Eingestellt 13 Jan in Energiewende von Franz Alt (1,789 Punkte)

„Der Trend zu erneuerbaren Energien ist unumkehrbar und wird sich fortsetzen“, schreibt Noch-Präsident Barack Obama in der Wissenschaftszeitung „Science“. Ein Kommentar von Franz Alt

Eine wichtige Botschaft in einer Zeit, in der Klimaleugner immer mehr Schlüsselpositionen in der neuen Regierung Trump besetzen und der künftige US-Präsident den Klimawandel für eine „Erfindung der Chinesen“ hält, um „der US-Wirtschaft zu schaden“.

Obama nennt vier Gründe für seinen realistischen Optimismus:

  1. Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sind keine Gegensätze mehr. Die Wirtschaft wächst weiter, aber die globalen Emissionen bleiben weltweit konstant. In den USA sind seit 2008 die Treibhausgase um 9,5% gesunken, aber die Wirtschaft ist in derselben Zeit um ca. 18% gewachsen.
  2. In den USA spielt bei immer mehr Firmen und Verbrauchern Energie-Effizienz eine immer größere Rolle. Energiesparen lohnt sich finanziell.
  3. Erneuerbare Energie wird auch in den USA immer preisgünstiger. Strom aus Windkraft ist in den USA seit 2008 um 41%, Solarstrom sogar um 64% günstiger geworden
  4. Obama weist auch darauf hin, dass inzwischen 110 Staaten dem Paris-Abkommen beigetreten sind. Kein Klimaschutz, so Obama, läuft also auch den wirtschaftlichen Interessen der USA entgegen. Die USA seien nicht allein auf der Welt.

    Es sind also im Wesentlichen ökonomische Gründe, die nach Obama für die Energiewende sprechen.

    Ob der Unternehmer Trump dieser Einsicht folgen wird, muss sich freilich erst noch zeigen. Allerdings: Wenn die ganze Welt es vormacht, wird auch Donald Trump an den ökonomischen Vorzügen der künftigen ökologischen Energieversorgung auf Dauer nicht vorbeikommen.

    Die Politik orientiert sich nicht immer an Fakten, sondern kann auch „postfaktisch“ sein, die Wirtschaft aber orientiert sich an Zahlen und zwar an faktischen und nicht an „postfaktischen“. Unternehmer wie Trump werden bald den Hauptsatz der Energie-Ökonomie verstehen: Sonne und Wind schicken keine Rechnung und haben so gut wie keine Folgekosten. Energiewende kostet, das ist richtig, aber keine Energiewende kostet die Zukunft.

    „It´s the economy, stupid“ (Bill Clinton). Na also!


       

    2 Antworten

    +1 Punkt
    Beantwortet 14 Jan von Jörg Tuguntke (1,341 Punkte)

    Moinsen,


    SIE, ich, WIR sehen doch längst, die Alternativen haben eine
    Eigendynqamik entwickelt, die selbst ein Gabriel nur schwächen,
    aber nicht mehr auf 0 drehen kann.

    Natürlich sind die USA ein wesentlich größerer Markt, aber selbst
    dort würde eine Bremsung sich in der Weltentwicklung nur schwach
    bemerkbar machen.

    Meine Meinung    tugu


    0 Punkte
    Beantwortet 15 Jan von Geckler, Heinz (2,525 Punkte)

    Hallo liebe Besucher des Portals,

    ich sehe die Lage für die Erneuerbaren sehr positiv. Wenn ich sehe welche Anstrengungen die verschiedensten Gruppierungen ( egal ob aus Politik oder Wirtschaft ) unternehmen müssen um das rapide Wachstum der Erneuerbaren zu begrenzen bin ich der Meinung:

    !!! Die Erneuerbaren haben längst gewonnen !!!

    Jetzt ist es um so wichtiger diese Ereknntnis in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu ist dieses Portal eine der vielen Möglichkeiten die intensiv genutzt werden müssen.

    Mit sonnigen Grüßen, Heinz Geckler

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