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Welche Einsparungen im Gesundheitswesen ermöglicht ein Umstieg auf Elektromobilität?

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Eingestellt 7, Jun 2016 in Elektroauto, E-mobility von Michael Stöhr (1,180 Punkte)

Ein Aspekt, der in der Diskussion über Elektromobilität weithin unbeachtet bleibt, ist, dass Elektrofahrzeuge wesentlich leiser sind als solche mit Verbrennungsmotor. Nun führt Lärm, zu einem großen Teil Verkehrslärm, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die sich messen lassen, auch in Gestalt von Kosten des Gesundheitswesens. Wie hoch sind nun die Kosteneinsparungen, die aus diesen Erkenntnissen abgeleitet werden können, welche ein weitgehender oder vollständiger Umstieg auf Elektroantriebe im Verkehr ermöglichen könnte?

   

1 Antwort

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Beantwortet 9, Jun 2016 von Herwig Hufnagel (618 Punkte)

Sehr geehrter Herr Stöhr,

meine erste Anlaufstelle für offizielle Umweltdaten ist immer das Landesamt für Umwelt (also für mich LfU Bayern, dort gibt es Info zum Thema Straßenlärm und einen Link zu einem Arbeitskreis). Aus eigener Erfahrung nach 16 Jahren Elektroautofahren ist, dass mich die Fußgänger immer bemerkt haben. Radfahrer haben da schon öfters auf das Elektroauto sehr spät reagiert. In verkehrsberuhigten Bereichen ist der E- Antrieb fast nicht zu hören, es bleibt aber das Reifengeräusch. Bei einer Gruppenfahrt mit E- Antrieben über eine Schnellstraßenabschnitt (oder Bergauf) wurde der Unterschied am deutlichsten, wenn Verbrennerfahrzeuge auch Kraft entwickeln müssen. Da wirkte der Motor auf die Zuschauer lauter als der Reifen.

Die Einsparung im Gesundheitswesen durch weniger Lärm sehe ich als enorm an, eine Umrechnungstabelle von Dezibel in Euro ist sicherlich ein Augenöffner. 

Grüße

Hufnagel

Kommentiert 9, Jun 2016 von Jörg Tuguntke (1,364 Punkte)
Außerdem, zumindest mein Elektroauto macht deutlich weniger Abgase.
Die Auswirkung würde ich gerne mal an einer Stadt wie Stuttgart simuliert sehen (also wenn dort auf einmal 20 / 30 / 40 / 50 % des aktuellen Individualverkehrs elektrisch fahren würde.

mfg  tugu
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