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Wie viel Photovoltaik braucht die deutsche Energiewende?

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Eingestellt 18, Mär 2016 in Energiewende von Volker Quaschning (644 Punkte)

Mit meinem Vortrag möchte ich den Leuten da draußen klar machen, dass wir nur mit einen jährlichen Zubau von mehr als 10 GW PV den Klimaschutz schaffen können.


Quaschning_PV-Energiewende.pdf (1,9 MB)


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3 Antworten

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Beantwortet 18, Mär 2016 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)

Hallo Herr Quaschning,

Sie haben einen eindrucksvollen Vortrag gehalten. Um das Gelingen der Energiewende sicherzustellen muss meiner Meinung nach weiter überlegt werden, mit welchen technischen Möglichkeiten wie z.B. Power to Gas oder Power to Liquid der bei Ihren "Visionen" entstehende überschüssige Strom nutzbar gemacht wird. Wenn diese technischen Lösungen ausgeweitet und umgesetzt werden wird sicher auch der Zubau in dem von Ihnen vorgeschlagenen Rahmen funktionieren, ohne dass die Strompreise weiter steigen müssen. Für die Zukunft würde dann sicher der niedrige deutsche Strompreis im europäischen Vergleich ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil für unsere Industrie sein.

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Beantwortet 18, Mär 2016 von Jürgen König (394 Punkte)

Sehr geehrter Herr Quaschning,

sehr gut. Wie immer sehr fundiert sowie verständlich und nachvollziehbar.

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Beantwortet 20, Mär 2016 von Axel Horn (438 Punkte)

Klar brauchen wir so bald wie möglich gut 200 Gigawatt peak PV-Leistung am Netz.

Aber das wird nur Realität, wenn man den entscheidenden Leuten erklärt, wie aus dem gewaltigen Solarstromüberschuss im Hochsommer mit akzeptabler Effizienz (und damit Wirtschaftlichkeit) ein Beitrag zur Einsparung fossiler Energien im Winter wird. Leider geht auch der Vortrag von Volker Quaschning auf diese Thematik überhaupt nicht ein.

Wir brauchen eine ehrliche Bilanz, darüber:

  • wieviel Stromverbrauch aus "frisch gepresstem" PV-Strom 1:1 abgedeckt werden kann;
  • wieviel Solarstrom über Batteriespeicherung (max 90% Wirkungsgrad) während der Nacht oder bei Schlechtwetter in den Verbrauch gelangt;
  • welchen Beitrag überschüssiger Solarstrom quasi als "elektrisches Rohöl" zur Gewinnung Erneuerbarer Brennstoffe leisten kann (aktuell max. 60 % Wirkungsgrad bis zum Synthesemetan, ohne Rückverstromung);
  • wie die Kraftwerksinfrastruktur aussehen soll, die nur während weniger Winterwochen mit maximaler Leistung betrieben wird, sich aber trotzdem für die Betreiber rechnet.

Ohne klare Zielvorstellungen für die Nutzung des Solarstroms wird es darauf hinauslaufen, dass Überschüsse einfach abgeschaltet oder 1:1 in Wärme umgewandelt werden. Dann reichen aber auch 200 Gigawatt peak nicht für den Klimaschutz.
Kommentiert 1, Apr 2016 von Arno A. Evers (10 Punkte)
...stimmt alles. Uns geht es offensichtlich allen noch viel zu gut.
Diese Themen werden viel zu wenig diskutiert! Warum wohl?
Kommentiert 2, Apr 2016 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)
Hallo Axel Horn,
auch ich hoffe, dass mit Power to Gas die Langzeitspeicherung von erneuerbaren Energien möglich wird. Es gibt dazu ganz interessante Ansätze, die gar nicht so neu sidn. Mit diesen Lösungsansätzen wird Power to Gas sicher eine Option. Hier ist dazu ein interessanter Bericht aus dem Jahr 2014:
http://www.smarterworld.de/smart-power/sonstige/artikel/108056/
http://www.smarterworld.de/smart-power/sonstige/artikel/108056/1/
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