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Verbundkraftwerk - Stromversorgung der Zukunft

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Eingestellt 22, Dez 2015 in Energiewende von Martin Hellwig (21 Punkte)

„Die Energieregion Prignitz vereint verschiedene Stromerzeuger (Photovoltaik, Wind, Biomasse) inklusive Ausbau und Repowering, Speicherprojekte auf Basis von Power-to-Gas (PtG) und Power-to-Heat (PtH) sowie alle aktuellen und geplanten Netzkomponenten und ist damit prädestiniert für ein Verbundkraftwerk, welches die verschiedenen Erzeuger und Speichereinheiten bündelt. Einbezogen wird dabei auch die Verbraucherseite mit den Potenzialen insbesondere durch die Flexibilisierung des Industrie- und Gewerbebedarfs, der im Laufe des Projekts mit ansässigen Wirtschaftsverbänden konkretisiert wird. Ziele des Verbundkraftwerks sind die Erhöhung der Volllaststunden bei gleichbleibender Netzanschlussgröße, Netzstabilisierungsfunktionen sowie die Befähigung regenerativer Erzeuger zur Erbringung von Systemdienstleitungen (SDL). Die Leitstelle des Verbundkraftwerks wird die folgenden Aufgaben unterstützen: Bündelung und anlagenscharfe Steuerung dezentraler, regenerativer Erzeuger; markt- und netzdienliche Einbindung und Direktvermarktung der regenerativen Erzeuger; Einhaltung des Grid Code (Netz- und Systemregeln der Übertragungsnetzbetreiber) am Verknüpfungspunkt. Parabel, Belectric und Schneider Electric arbeiten an der praktischen Umsetzung des Verbundkraftwerks und seiner Leitstelle. Die BTU Cottbus-Senftenberg übernimmt die wissenschaftliche Begleitung. Das Reiner Lemoine Institut bildet die Komponenten in einem Gesamtenergiemodell ab, um Auslegungs-, Wirksamkeits- und Synergiefragen sowie die regionalen und überregionalen Wertschöpfungsketten des Verbundkraftwerks zu untersuchen. Fraunhofer IWES übernimmt die Untersuchung von Schnittstellen im Verbundkraftwerk und von Systemstabilitäten an der Windkraftanlage.“

Martin Hellwig Verbundkraftwerk-Energiewende.pdf (1,0 MB)




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1 Antwort

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Beantwortet 23, Dez 2015 von Geckler, Heinz (2,488 Punkte)

Hallo Martin Hellwig,

ich finde die Lösung "Verbundkraftwerk" nicht nur interessant sondern unverzichtbar. Mich würde es freuen, wenn dieser Ansatz durch eine "Verbund-Haustechnik" im kleinen ergänzt werden könnte. Mein Wunsch wäre die komplette Nutzung des durch unsere PV-Anlage selbst erzeugten Stromes, komplett ohne Einspeisung gegen Vergütung. Diese Einspeisung sollte höchstens noch auf externe Anforderung hin, also netzdienlich, erfolgen.

Meine Idee dazu ist der Einsatz einer effizienten Wärmepumpe, angetrieben durch den selbst erzeugten Strom, die das ganze Jahr über einen Wärmespeicher aufheizt. In der Heizsaison kann die Energie wieder entnommen werden und es muss nur noch der fehlende Energieanteil gekauft werden. So würden die ganzen kleinen Erzeugungsanlagen das Netz nicht mehr belasten bzw. könnten sogar netzdienliche Beiträge leisten. Leider habe ich bisher noch keine wirtschaftliche Möglichkeit gefunden, um die Wärme über längere Zeit zu speichern. Vielleicht kann mir hier jemand einen Tip geben.

Wir konnten in unserem Wohnhaus inzwischen bereits durch den Einsatz von PV, Wärmepumpe, Speichersystem und intelligenter Verbrauchersteuerung die Eigenverbrauchsquote ( trotz fast 8 kWp PV-Anlage ) auf 65% bis 70% steigern. Somit werden wir in 2015 nur etwa 2.500 kWh gegen Vergütung einspeisen.

Besonders interessant ist bei unserer Anlagenkonfiguration, dass bei der erreichten Eigenverbrauchsquote die PV-Anlage trotz 100%-Finanzierung innerhalb von nur 8 Jahren komplett bezahlt ist.

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