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Mit welcher Vorlauftemperatur kann man circa bei einem guten Solarkollektor im Winter rechnen?

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Eingestellt 24, Nov 2015 in Solare Wärme, Heizen von Anonym
   

1 Antwort

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Beantwortet 3, Jan 2016 von Axel Horn (448 Punkte)

Wenn man die Einstrahlung, die Umgebungstemperatur und die Leistungskennzahlen des Kollektors kennt, kann man präzise ausrechnen, bei welcher mittleren Kollektortemperatur welche Leistung vom Kollektor zu holen ist. Ich habe dazu eine Tabellenkalkulation angehängt.

Grundsätzlich gilt - und das auch für Vakuumröhren ! - dass eine niedrigere Vorlauftemperatur gut für den Solarertrag ist. Das liegt auch daran, dass eine weniger stark aufgeheizte Kollektorvorlaufleitung natürlich weniger Wärmeverluste hat, und dass nach Abschalten des Kollektorkreises weniger Wärme ungenutzt verloren geht. Überschlägig bei kleinen Anlagen bringen 10 Grad niedrigere Vorlauftemperatur ungefähr eine halbe Kilowattstunde mehr Solarertrag an einem sonnigen Tag.

Im Winter bringen die wenigsten Solaranlagen 100% Deckungsrate. Da sollte man die hohen Temperaturen der ohnehin benötigten Nachheizung überlassen. Entscheidend ist, wieviele Kilowattstunden der Kollektorkreis liefert - und wie lange an Sonnentagen die Nachheizung eine Pause machen kann. Dabei ist es natürlich hilfreich, wenn der Kollektor so viel Leistung (und Vorlauftemperatur) liefert, dass während eines Sonnentages trotz laufender Heizung die Speichertemperaturen in allen Bereichen gehalten oder sogar angehoben werden können.

Anhang: Kollektorleistung_ahornsolar.xls (15 kb)

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