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Hotels interessante Kundengruppe für PV - warum?

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Eingestellt 8, Dez 2014 in Photovoltaik von Michael Vogtmann (237 Punkte)
  • Annähernd 365 Tage untertags nennenswerter Strombedarf,  80-100% PV-Eigenverbrauch möglich
  • Bei PV-Anlage bis 30 kW (für kleine Hotels) kann das Speicherförderprogramm in Anspruch genommen werden zur Teilabdeckung der oft hohen Abendlasten.
  • Es gibt über 10.000 Hotels/Pensionen in BRD,  davon ca. 2000 inhabergeführt.
  • Hier effektive Kontaktaufnahme/Projektbesprechung mit  Vorentscheidern bzw. Entscheidern (Technikleiter oder Geschäftsführer/Inhaber)
  • Entweder Eigeninvestition oder Anmietung der PV-Anlage

http://experts.top50-solar.de/?qa=blob&qa_blobid=17641399648371015440

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3 Antworten

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Beantwortet 8, Dez 2014 von Michael Stöhr (1,180 Punkte)
Zu ergänzen wäre, dass Hotels auch seit Jahr und Tag für die Anwendung solarthermischer Anlagen prädestiniert sind, da sie einen sehr hohen Warmwasserbedarf haben. Solarthermische Anlagen holen von der gleichen Dachfläche auch mehr Energie aus dem Sonnenlicht heraus.

Im Zuge sinkender PV-Kosten kann es sinnvoll sein, PV-Strom, der gerade nicht selbst verbraucht werden kann, über einen "Tauchsieder im Warmwassertank" ergänzend zu einer solarthermischen Anlage zur Wärmebereitstellung zu nutzen. Dann wird der PV-Strom vollständig selbst genutzt und nicht in ein Netz eingespeist und es greift (unter Umständen, dies wird meines Wissens noch durch die Clearingstelle EEG präzisiert werden) EEG 2014 §61 (2) Punkt 3: Die Übertragungsnetzbetreiber (mittlerweile wurde dies auf die Verteilnetzbetreiber abgewälzt) können EEG-Umlage verlangen, doch dieser Anspruch entfällt "wenn sich der Eigenversorger selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt und für den Strom aus seiner Anlage, den er nicht selbst verbraucht, keine finanzielle Förderung nach Teil 3 in Anspruch nimmt".
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Beantwortet 9, Dez 2014 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)
Hallo Herr Vogtmann,

wie Herr Stöhr finde ich es ebenfalls sinnvoll, überschüssigen Strom in Form von Wärme zu speichern. Besonders, da in einem Hotel ein sehr großer Warmwasser-Bedarf besteht. Allerdings möchte ich das nicht mit einem "Tauchsieder" machen, sondern durch Nutzung einer Wärmepumpe. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe kann aus 1 kWh selbst erzeugtem Strom 3 bis 4 kWh Wärme erzeugt und gespeichert werden. So liegen auch die Energiekosten für die Warmwasserbereitung durch PV + WP deutlich unter den Erzeugungskosten durch Solarthermie. In verschiedenen Fachbeiträgen im Internet habe ich Kosten für Solarthermie in Höhe von ca. 7 Ct je kWh gefunden. Bei den aktuellen Preisen liegen wir bei PV-Strom schon im Bereich von 10 bis 12 Ct. je kWh. Das bedeutet bei einer Wärmepumpe mit einer Arbeitszahl von 3 kosten die kWh Wärme nur noch 4 Ct je kWh.
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Beantwortet 5, Jan 2015 von Nicole Münzinger (687 Punkte)
Hier ist auch ein sehr schönes Vorzeigebeispiel für ein Hotel:

http://experts.top50-solar.de/6226/biohotel-eggensberger-die-kleine-energiewende-im-allg%C3%A4u
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