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Entsteht eine neue Energiewelt?

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Beantwortet 7, Dez 2014 von Franz Alt (1,830 Punkte)

Gute Zeiten für die Energiewende? Auch die großen alten Energiekonzerne müssen umdenken und umhandeln.

Vattenfall will sich von der Braunkohle verabschieden, E.on muss sich auf Erneuerbare Energien und Energie-Service konzentrieren, RWE denkt darüber nach, ob sich Kohlekraftwerke noch rechnen und EnBW hat schon früher eine Umstrukturierung auf Ökoenergien angekündigt.

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren – wem denn sonst?

Alle alten Energieträger sind Auslaufmodelle, die zudem durch Klimawandel und nukleare Entsorgung immer höhere Kosten verursachen. Bei erneuerbaren Energien hingegen entstehen keine Brennstoffkosten , überschaubare Entsorgungsprobleme und durch zunehmende Massenproduktion der Techniken immer günstigere Energiepreise. Inzwischen wird auch weltweit das meiste Geld in erneuerbare Energien investiert.

Auch Klimapolitik funktioniert nach Marktgesetzen. Riesige Billionen-Summen werden in den nächsten Jahren weltweit in Erneuerbare-Energie-Systeme, in ökologisches Bauen und in nachhaltige Verkehrssysteme gesteckt werden. Dafür werden die Weichen jetzt gestellt. Die Supermächte USA, China und Indien haben in den letzten Monaten riesige Investitionssummen in Ökoenergien angekündigt.

China wird durch Kohlekraftwerke in Zukunft zwar noch viel mehr CO2 emittieren als heute – zumindest bis 2030 – aber zugleich die Erneuerbaren viel schneller ausbauen als Europa. Germanwatch sieht bereits eine „Energierevolution“ in China.

Auf der Weltklima-Konferenz in Lima beschwören jetzt wieder alle den Klimaschutz. Wer das wirklich ernst meint,  muss auch rasch aus Kohle, Gas und Öl austeigen. Wir müssen aus Verantwortung vor künftigen Generationen das Gros der fossilen Rohstoffe dort lassen, wo sie die Natur vorgesehen hat: in der Erde.

Und jetzt die schlechte Nachricht: Die alten Energiekonzerne versuchen – wie soeben E.on - ihre Altlasten aus Atom und Kohle, auf Kosten der Steuerzahler los zu werden. Also wird der Ramsch an eine „Bad Bank“ ausgelagert – nach dem Vorbild der Pleite-Banker. Und wenn diese „neue“ Firma eines Tages bankrott ist, dann sollen die Steuerzahler haften – wer denn sonst?

Gute Zeiten – schlechte Zeiten!

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Beantwortet 7, Dez 2014 von Geckler, Heinz (2,530 Punkte)

Hallo Franz Alt,

ich bin stolz, Teil der Energiewende zu sein. Unsere Generation hat eine einmalige Chance Geschichte zu schreiben, indem wir alle Möglichkeiten nutzen, den folgenden Generationen nicht nur eine zerstörte Umwelt zu hinterlassen.

Ich möchte dabei nicht nur als Verkäufer von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien meinen Beitrag leisten. Ich möchte mit kreativen Ideen Konzepte und Produkte entwickeln, mit denen ein noch viel größerer Anteil an erneuerbaren Energien intelligent genutzt werden kann.

Nachdem die großen Energieversorger inzwischen gar nicht mehr anders können, als sich an der Energiewende ( wie auch immer ) zu beteiligen, habe ich aber auch eine Angst: Hoffentlich schaffen es die großen Energiekonzerne nicht, die Politik wieder so weit auf ihre Seite zu bringen, dass die Kosten für z.B. Endlagerung oder sonstiges einfach auf die Allgemeinheit abgewälzt werden können. Zumal ich mir sowieso sicher bin, dass die Rückstellungen der Konzerne bei weitem nicht ausreichen die Folgekosten der fossilen oder nuklearen Energieerzeugung zu decken.

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