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Ist zunehmender Eigenverbrauch nicht eine noch größere Gefahr für das EEG?

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Eingestellt 4, Mär 2014 in Energiewende von Anonym
In Zukunft werden die Bürger ihre Solaranlagen ja immer mehr auf Eigenverbrauch optimieren. Dann steigt auch die EEG-Umlage. Ist das eine Gefahr?
   
Kommentiert 4, Mär 2014 von Schmidt-Gütter (284 Punkte)
Warum sollte durch viel Eigenverbrauch die EEG-Umlage steigen?  Schließlich wird nicht ins Netz eingespeister Strom auch nicht vergütet, verursacht also auch keine Kosten.

Habe ich etwas übersehen?

1 Antwort

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Beantwortet 5, Mär 2014 von Erhard Renz (699 Punkte)
Ich vermute die Frage geht davon aus, dass die bisher gebauten Kraftwerke ja einen Anspruch auf 20jährige Vergütung haben und die Strommenge auf die die Kosten umgelegt wird, immer geringer wird.

Die ersten Photovoltaikanlagen gehen ja 2021 aus der EEG Vergütung raus. Die ersten Jahre gab es ja über 40 Cent je Kilowattstunde. Spätestens dann wird ja auch die EEG Vergütung sinken! Wobei natürlich dagegen zu rechnen ist wieviele Neue Photovoltaikanlagen hinzugebaut werden und wieviel Strom selbst verbraucht wird. Grob gerechnet wird ein drittel des Stroms im eigenen Gebäude verbraucht und nur zwei drittel gehen in das öffentliche Netz. Nur diese zwei drittel erhalten zukünftig EEG Vergütung und dies auf einem sehr niedrigen Niveau (13 Cent Vergütung gegenüber dem Börsenstrompreis von derzeit 4 Cent). Ich glaube nicht dass der Eigenverbrauch sich gravierend auf die EEG Umlage auswirkt.

Eher befürchte ich, dass demnächst die hohe EEG Vergütung (19 Cent je kWh!) für Offshore Windräder eine Belastung der Umlage nach sich ziehen wird.
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