Interfloat Corp.
Interfloat Corp. - Perfection in solar glass

Die Interfloat Corporation beliefert seit 1982 die europäische Solarindustrie mit eisenarmen Gläsern und produziert diese seit 2008 in Deutschland.
Ausführliche Beschreibung
Die Interfloat Corporation ist seit 1982 als Zulieferer für die europäische Solarindustrie tätig. Lieferzuverlässigkeit, hohe Glas-Qualität sowie eine ständige Optimierung der Produkte zeichnen das Unternehmen aus. Als erster europäischer Importeur von Solarglas aus den USA investierte Interfloat au
...ch in Forschung und Entwicklung von innovativem Solarglas. Zu den wichtigsten Themen zählen die Beschichtungstechnik und neuartige Strukturen. Vom langjährigen Handelspartner der Solarindustrie hat sich die Interfloat Corporation nun zum Produzenten und verlässlichen Investor in Brandenburg entwickelt. Aus dem ehemaligen Fernsehglaswerk in Tschernitz/Niederlausitz wurde eine hochmoderne Produktionsstätte für Solarglas. Die GMB Glasmanufaktur Brandenburg GmbH hat Ihre Produktion im Jahr 2008 aufgenommen. Beratung, Verkauf und After-Sales-Service der GMB Solarglas-Produkte werden exklusiv durch die Interfloat durchgeführt.
Die GMB Glasmanufaktur Brandenburg GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Interfloat Corporation und produziert seit Oktober 2008. Am selben Standort wurde mehr als 20 Jahre Glas für Farbbildröhren hergestellt – Kompetenz in der Produktion von Glas hat eine lange Tradition. Die GMB produziert für Interfloat 365 Tage im Jahr ausschließlich hochwertiges eisenarmes Solarglas. Alle Produktionseinrichtungen wurden für diesen Zweck konzipiert und realisiert. Durch den Verzicht einer kampagnenbasierten Fertigung von Glas (abwechselnde Produktion von eisenhaltigem „normalem“ Glas gefolgt von Solarglas und wieder zurück) kann bei der GMB die hohe Leistungsfähigkeit der Produkte mit 100 % Sicherheit garantiert werden. Die Reinheit des Glases, als Basis der minimalen Absorption durch störende Stoffe wie Eisenoxid, ist zu jeder Zeit gegeben. Neben der Rohglasproduktion werden auch die zusätzlichen Prozessschritte (Kantenbearbeitung, Vorspannen) auf modernsten, für die Solartechnik konzipierten, Maschinen durchgeführt. Die auf allen Stufen eingesetzten elektro-optischen Überwachungssysteme sind Garant für die gleich bleibend hohe Qualität.
GMB Solarglas | SILK
Die Mikrostruktur vom GMB Solarglas SILK wird durch speziell ausgebildete Formgebungswalzen auf beiden Glasoberflächen gleichzeitig in die Glasoberfläche geprägt. Die Oberfläche von SILK ist eine nicht geometrisch ausgerichtete Strukturierung mit einer typischen Rautiefe (Rz)von ca. 15 _6;m (bezogen auf eine Messlänge von 15 mm). Die Struktur weist eine hohe „Dichte“ auf (Anzahl der Erhebungen und Vertiefungen pro Längeneinheit), um die direkte Reflexion und damit die Blendung gering zu halten. Die gleichmässige visuelle Erscheinung des Glases wird garantiert in dem die Reflexionseigenschaften des Glases im hausinternen Labor ständig überwacht und gegebenenfalls korrigiert werden. GMB Solarglas SILK ist für beide Anwendungen – PV-Module und thermische Kollektoren – bestens geeignet.
GMB Solarglas | CONE
Solarglas CONE hat zwei unterschiedlich strukturierte Oberflächen. Die eine Seite von CONE ist eine geometrische, einseitig ausgebildete Pyramidalstruktur. Die zweite Oberfläche weist dieselbe Mikrostrukturierung auf wie beim GMB Solarglas SILK. In PV-Modulen bildet die Pyramidalstruktur das Interface zum Verbundmaterial (beispielsweise EVA), welche die Solarzelle umschliesst. Die Pyramidalstruktur tritt nach der Laminierung zum PV-Modul optisch nicht mehr in Erscheinung. In thermischen Kollektoren wird die Pyramidalstruktur üblicherweise in Richtung des Absorbers orientiert. Die Vorteile der CONE-Struktur sind beispielsweise die ausgeprägte Reduktion von Blendeffekten und die deutlich schlechtere Durchsicht ins Kollektorinnere. Kleinere Mängel an der Absorberoberfläche (Fingerabdrücke etc.) können damit kaschiert werden.
GMB Solarglas | ASTRA
GMB Solarglas ASTRA hat auf der einen Seite eine grobe, nicht geometrische Struktur ähnlich wie SILK aber mit einer deutlich grösseren Rauigkeit (Rz)von ca. 60 _6;m (bezogen auf eine Messlänge von 15 mm). Die zweite Seite weist eine sehr feine Mikrostrukturierung auf. Das ASTRA-Glas hat einen sehr hohen Winkelfaktor (IAM) und eignet sich daher auch für Kollektoren höchster Leistungsfähigkeit. ASTRA-Glas bietet minimale Reflexion bzw. Blendung sowie eine sehr schlechte Durchsicht ins Kollektorinnere. Damit lassen sich kleinere visuelle Fehler (wie beispielsweise Fingerabdrücke) sehr gut kaschieren. Verschiedene Kollektorhersteller verwenden ASTRA-Glas zur Produktdiversifikation. Kollektoren mit ASTRA-Glas setzen sich damit visuell gut von einem Kollektorprodukt mit SILK-Glas ab. Selbstverständlich kann GMB Solarglas Astra auch für PV-Module eingesetzt werden. Die Orientierung der groben Struktur kann, je nach dem gewünschten optischen Erscheinungsbild, sowohl nach innen als auch nach aussen orientiert werden.
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